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Alpin-Chemie GmbH
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geprüftes Management-System
nach DIN EN ISO 9001:2008

Produktempfehlungen für Granit, Gneis, Basalt, Quarzit, Gabbro, Serizzo, Schiefer ...

Für Reinigung, Schutz und laufende Pflege von säurebeständigen Natursteinen wie z. B. Granit, Gneis und anderem Hartgestein empfehlen wir folgende Vorgehensweise:

Erstreinigung: Zementschleier-Entferner oder Marmor-Zementschleier-Entferner

Zur Entfernung von Zementschleier, Kalk, Gips oder Ausblühungen nach dem Verlegen.
Bei bruchrauen, geflammten oder gestockten Oberflächen empfehlen wir Zementschleierentferner. Für polierte oder geschliffene Oberflächen empfehlen wir Marmor-Zementschleier-Entferner, da es bei der Verwendung von Zementschleierentferner insbesondere bei polierten Oberflächen zu einer leichten Mattierung kommen kann. Führen Sie einen Vorversuch durch, wenn die Säurebeständigkeit nicht sicher feststeht.

Zementschleier-Entferner:

Achtung: Fußbodenheizung mind. 12 Stunden vor der Behandlung abschalten. Vor der Anwendung Beläge immer gut vornässen. Zementschleier-Entferner sollte je nach Stärke und Art der Verschmutzung pur oder bis 1:5 mit Wasser verdünnt auf die vorgenässte Fläche aufgebracht werden. Es sollte durch Scheuern mit einem Schrubber, Handpad oder maschinell das Putzen unterstützt werden bis die Verschmutzung gelöst ist (Achtung: dunkle Scheuerpads können die Oberfläche verkratzen). Zementschleier-Entferner nicht antrocknen lassen! Nach Abschluss der Reinigung die Schmutzbrühe mit einem Schwamm, Fuggummi oder Wassersauger aufnehmen und mehrmals mit klarem Wasser nachwaschen. Den Belag trocknen lassen.

Marmor-Zementschleier-Entferner:

Die Oberfläche immer vornässen. Den Marmor-Zementschleier-Entferner 1:10 mit Wasser verdünnen, aufbringen und mit Schrubber verteilen. Dabei immer nur in kleinen Abschnitten arbeiten und jeweils max. 2 m² behandeln. Nach einer Bearbeitungsdauer von max. 3 Minuten das Schmutzwasser aufnehmen und mit klarem Wasser gut nachspülen. Bei der Verarbeitung unbedingt darauf achten, dass die Oberfläche immer nass bleibt. Bei bruchrauen, bossierten, gespitzten und grob scharrierten Marmorarten, in dessen Unebenheiten viel Fugenmörtel zurückbleibt, kann auf die vorgenässten Böden Marmor-Zementschleier-Entferner pur aufgetragen werden. Das lösen der Mörtelreste wird durch Scheuern mit einer Bürste unterstützt. In diesem Fall die Einwirkzeit von 10 min nicht überschreiten und ebenfalls mit viel klarem Wasser spülen. Haben sich die Mörtelreste aus den Unebenheiten noch nicht vollständig gelöst, gegebenenfalls sie Behandlung wiederholen. Weitere Hinweise entnehmen Sie bitte dem technischen Merkblatt bzw. dem Etikett.

Schutz: CARROGARD, Steinkonservierung STK 100 / STK 200, Steinversiegelung

Im Anschluss an die Erstreinigung und gründliche Trocknung des jeweiligen Belags empfehlen wir, saugfähige Untergründe mit einem Schutzprodukt, wie z.B. CARROGARD bzw. CARROGARD W oder bei rauen Oberflächen Fleckschutz TCN (ohne Farbtonvertiefung) bzw. CARROGARD intensiv (mit Farbtonvertiefung) zu behandeln. Weitere Schutzprodukte wie Steinkonservierung STK 100, STK 200 oder Steinversiegelung finden Sie in unserem Faltprospekt oder auf unserer Homepage. Die Anleitungen zur Behandlung entnehmen Sie bitte dem jeweiligen Technischen Merkblatt bzw. dem Etikett.
Wir empfehlen generell zunächst eine Musterfläche anzulegen und die Wirkung zu prüfen, insbesondere wenn mit dem jeweiligen Stein noch keine Erfahrungswerte vorliegen. Bei manchen Steinen, z.B. Basalten, kann durch eine Imprägnierung eine leichte Farbtonvertiefung erzeugt werden.

Laufende Pflege: Naturstein-Pflege

Je nach Verschmutzung 20 bis 50 ml auf 8 Liter Wasser (kein heißes Wasser) in den Eimer geben, anschließend den Boden (oder die jeweilige Fläche) mit dem gut befeuchteten Putzlappen wischen und trocknen lassen. Polierte Flächen nachtrocknen.

Hinweise:

Ist die Rutschhemmung von Belang, dürfen keine filmbildenden Reinigungs- bzw. Pflegemittel verwendet werden. Wir empfehlen, in regelmäßigen Abständen eine Grundreinigung mit Grundreiniger -neutral- durchzuführen, um die Rutschhemmung zu erhalten. Eine etwaige Säureempfindlichkeit von Belägen bleibt prinzipbedingt auch nach einer Imprägnierung bestehen!